FotoboxSuite

Fotostreifen und Drucklayouts in FotoboxSuite

10 × 15 cm und doppelte 5 × 15 cm Fotostreifen gestalten: Formatwahl, Druckbogenvorschau und Schnitt am Windows-Drucker.

FotoboxSuite erstellt Drucklayouts für 10 × 15 cm und 5 × 15 cm Fotostreifen in Quer- und Hochformat. Im Layouteditor gestaltest du einen einzelnen Streifen. Für den Druck setzt die Software daraus einen vollständigen Bogen mit zwei gleichen Streifen zusammen. Dadurch können die digitale Ausgabe und der Druckbogen unterschiedliche Abmessungen haben.

FotoboxSuite Studio mit Layoutbibliothek, Fotofeldern und Layoutvorschau
Einblick in den Layouteditor mit einer Demo-Vorlage und Beispielbildern. Die Abbildung zeigt den Arbeitsbereich für die Gestaltung.

Welche Formate stehen zur Auswahl?

Bei einem neuen freien Layout oder Einzelfoto wählst du zuerst das Ausgabeformat. Die Bibliothek zeigt die Formatbezeichnung und die Vorlagen lassen sich nach Format filtern. Bestehende Sonderformate bleiben als eigene Arbeitsflächen erhalten.

Digitale Arbeitsfläche und fertiger Druckbogen
LayoutformatDigitale DateiDruckbogen
10 × 15 cm quer1800 × 1200 PixelEin Layout auf einem Bogen
10 × 15 cm hoch1200 × 1800 PixelEin Layout auf einem Bogen
Doppelstreifen 5 × 15 cm hoch600 × 1800 Pixel, ein Streifen1200 × 1800 Pixel, zwei gleiche Streifen nebeneinander
Doppelstreifen 5 × 15 cm quer1800 × 600 Pixel, ein Streifen1800 × 1200 Pixel, zwei gleiche Streifen übereinander

Die Pixelmaße sind die vorbereiteten Standardgrößen der Software. Das tatsächlich bedruckte Papierformat und der mögliche Rand hängen zusätzlich vom Drucker und seinem Windows-Treiber ab.

Vom Layout bis zum Testdruck

  1. Format wählen. Erstelle ein freies Layout oder Einzelfoto und wähle das passende Quer- oder Hochformat.
  2. Streifen gestalten. Platziere Fotofelder, Texte und eigene Bilder auf der einzelnen Arbeitsfläche. Prüfe den Bildausschnitt und halte wichtige Inhalte vom späteren Schnitt entfernt.
  3. Gesamten Druckbogen prüfen. Die Druckbogenvorschau zeigt beide Streifen und lässt sich vergrößern. Eine rote Linie markiert die Schnittposition in der Vorschau.
  4. Drucker zuordnen. Weise jedem verwendeten Layouttyp genau einen Windows-Drucker zu. Mehrere Layouttypen dürfen denselben Drucker verwenden.
  5. Papier, Auflösung und Schnitt einstellen. Öffne die Druckereigenschaften über das Zahnrad. Speichere für Streifen den geeigneten Treiberstand oder wähle manuelles Schneiden.
  6. Mit dem vorgesehenen Papier testen. Prüfe einen echten Ausdruck auf Größe, Orientierung, Beschnitt und Schnittposition, bevor Gäste die Fotobox nutzen.

Was bedeutet die rote Schnittlinie?

Bei den neuen Doppelstreifenformaten ist die rote Linie eine Orientierung in der Druckbogenvorschau. Sie gehört nicht zum fertigen Streifenbild. Bei Hochformatstreifen verläuft sie zwischen den beiden nebeneinanderliegenden Streifen, bei Querformatstreifen zwischen den übereinanderliegenden Streifen.

Wann funktioniert automatischer Streifenschnitt?

Automatischer Schnitt setzt einen geeigneten Drucker mit Schneidefunktion und die dazu passende, lokal gespeicherte Windows-Treibereinstellung voraus. FotoboxSuite übernimmt die Einstellung aus dem Druckertreiber. Die Wahl eines Streifenlayouts allein aktiviert keine Schneideeinheit.

Wenn der Drucker keinen passenden Schnitt unterstützt, kannst du manuelles Schneiden einstellen. Die Software druckt dann weiterhin den Bogen mit zwei gleichen Streifen. Die privaten Treiberdaten bleiben auf der jeweiligen Fotobox und müssen bei einem anderen Gerät passend eingerichtet werden.

Wie werden Kopien und Druckkontingente gezählt?

Kopien und Druckkontingente beziehen sich auf Druckbögen. Ein Doppelstreifenbogen ergibt zwei Streifen. Ein Kontingent von 100 Bögen entspricht deshalb bei diesem Format bis zu 200 Streifen. Das Druckprotokoll führt die resultierende Streifenzahl zusätzlich auf.

Der entscheidende Praxistest ist der Ausdruck mit deinem Drucker, deinem Treiber und deinem Papier. Eine korrekte Vorschau belegt die Gestaltung, aber noch nicht den mechanischen Schnitt.